Sorry

Bild: Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=eRLJscAlk1M)

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Die Natur steht vor dem sechsten Massensterben der Erdgeschichte, jedoch das erste vom Menschen verursachte. Auf den ersten Blick sind daran gierige Konzerne schuld und unsere Wirtschaftssystem, das die Ausbeutung von Mensch und Umwelt als das Gegenteil von dem, was es ist, nämlich als Fortschritt, bemisst.

Die Förderung von Öl ist so lukrativ wie nie und zugleich zerstörerisch wie nie zu vor. Und das obwohl man sich, wie man an Costa Rica sieht, in kürzester Zeit von dem schwarzen Gold unabhängig machen könnte. Stattdessen wirkt sich jedes geförderte Barrel Rohöl positiv auf die Wirtschaftsdaten aus.

Verrückt.

Von Albert Einstein stammt das Zitat: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Das Bienensterben ist eines von vielen weiteren unheilvollen Symptomen der Zerstörung unserer eigenen Lebensgrundlage. Hunderte Milliarden Euro ist die Arbeit der Bienen weltweit wert. Doch anders als die Ölförderung taucht diese Zahl in keiner Jahresbilanz oder Aktienkurs auf.

Ach, hätte ich fast vergessen. Ein Aktienkurs steht sehr wohl in Verbindung mit den Bienen. Mit jedem Liter Pestizide, das die BAYER AG verkauft und damit indirekt Verursacher der Problems ist, steigt ihr Kurs.

Wieder verrückt.

Wobei das Wort „verrückt“ in diesem Kontext eher verharmlosend klingt. Als sei das Aussterben der Dinosaurier verrückt gewesen…

Prince EA schafft es in seinem Video das kaum zu begreifende Dilemma, in dem wir uns befinden, künstlerisch auszudrücken. Nicht zuletzt spricht er auch die an, um auf den Anfang zurück zu kommen, die auf den zweiten Blick Verantwortung tragen.

Du!

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