Über den Blog

ÜBER MICH

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Ich bin 23, komme aus einem Dorf nahe Koblenz und lebe heute in Köln. Dort studiere ich Volkswirtschaftslehre mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung. Neben dem Studium treibe ich sehr gerne Sport und mache viel Musik. Ich spiele Gitarre, leite zwei Chöre und singe unter anderem im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz und im Europäischen Kammerchor.

WAS SIND MEINE POLITISCHEN ÜBERZEUGUNGEN?

Ich bin Humanist und gegen jede Art von Krieg. Wir brüsten uns seit 71 Jahren damit, Frieden in Europa zu haben, während er andernorts auch mit Hilfe deutscher Waffen weitertobt. Die Würde des Menschen ist unantastbar und zwar überall. Krieg muss obsolet werden.

Rosa Luxemburg sagte einmal, dass Freiheit immer die Freiheit der Andersdenkenden ist. Die Redefreiheit ist dabei besonders wichtig und schüt­zens­wert. Es darf keine Einschränkung dieses Rechts geben, keine Tabuthemen. Das Denunzieren Andersdenkender ist zutiefst undemokratisch.

Ich halte es für notwendig, immer wieder auf die Verantwortung jedes Einzelnen für die Gesellschaft hinzuweisen. Zu viele Menschen geben ihre Stimme an der Wahlurne im wahrsten Sinne des Wortes ab, um sich danach jeglicher gesellschaftlicher Verantwortung entziehen zu können und verkennen so die Möglichkeiten ihrer Einflussnahme. Ein Beispiel: Wenn man die Grünen wählt, um den Regenwald zu schützen, hat diese Stimme keine Wirkung solange man nicht z.B. seinen Fleischkonsum reduziert. Demokratie ist immer nur so stark wie ihre Demokraten.

Die gewaltige Politikverdrossenheit heutzutage resultiert aus der Konzeption unseres politischen Systems. Mangelnde Bürgerbeteiligung, ein zu starker Fokus auf Personen anstatt auf Inhalte oder auch der Fraktionszwang in Parlamenten sind Dinge, die Bürger vor der Auseinandersetzung mit Politik abschrecken. Politikverdrossenheit ist quasi systeminhärent und eben dieses System gilt es neu zu überdenken.

Das Technologiezeitalter bietet uns gewaltige Chancen, die negativen Begleiterscheinungen des Kapitalismus zu mildern. Ob dezentrale Energieversorgung, Quantencomputer oder Roboter: Die Möglichkeiten sind unendlich. Zugleich sind wir angesichts der ökologischen Situation der Erde gezwungen, unsere Lebensweise radikal zu ändern. Alternatives Denken ist al­ter­na­tiv­los.

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